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Aktuelles in der Chirurgie

Vorwort
Die 12. Tagung aller Chirurgischen Kliniken der Krankenhäuser der Bundesknappschaft findet diesmal in der Zeche Zollern, einem Teil des Westfälischen Industriemuseums, hier in Dortmund statt. Es ist mir eine große Freude, zum zweiten Mal im Turnus dieser Tagungen die 12. Tagung in Dortmund ausrichten zu können.

Als am 3. März 1990 die 3. Tagung unserer Kliniken in Dortmund stattfand, hatte ich seinerzeit die große Freude, erstmals chirurgische Kollegen aus dem Ostteil unseres Landes begrüßen zu können. Wieviel Erfreuliches und wieviel Normalität ist gottlob in den letzten 9 Jahren seit der Wiedervereinigung doch erreicht worden. Die heutige Tagung zeigt erneut das breite Spektrum der operativ tätigen Kliniken unserer Krankenhäuser. Die zum Teil bereits verselbständigten Unfallchirurgischen Kliniken sind ebenso vertreten wie die Neurochirurgen, die Plastischen Chirurgen, die Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgen, die Gefäßchirurgen, die Visceralchirurgen und schließlich auch die Urologen.

Gerade die wissenschaftlichen Vorträge aus all den verschiedenen operativen Fächern läßt uns den Horizont erweitern und soll die operativen Fächer, die oft aufeinander angewiesen sind, einander weiter nahebringen. In der heutigen Zeit der knappen finanziellen Ressourcen sind wir mehr denn je zu rationeller effektiver ärztlicher Tätigkeit verpflichtet. Qualitätsmanagement, Zertifizierung, Leitlinien, Richtlinien und Standard sind Auflagen, die uns heute mehr bestimmen als je zuvor, dennoch darf aber der humanitäre Auftrag unseres Berufes nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Der wissenschaftliche Gedankenaustausch zwischen unseren Kliniken ist gleichzeitig ein Grundstein für eine Qualitätssicherung unserer Tätigkeit. Möge die heutige Tagung im Ambiente dieser sehr reizvoll restaurierten Zeche in Dortmund dazu beitragen, daß ein möglichst breiter Gedankenaustausch und möglichst viele kollegiale Begegnungen stattfinden können.

Erneut gilt der besondere Dank der pharmazeutischen Industrie, ohne deren großzügige Unterstützung diese Tagung und auch der Druck dieses Buches nicht möglich gewesen wäre. Lassen sie mich abschließend mit einer Inschrift in der Lohnhalle dieser restaurierten Zeche schließen:

Frischer Mut bringt neues Glück
Schaue vorwärts, nicht zurück
Arbeit ist des Bürgers Zierde
Segen ist der Mühe Preis

Dortmund, im November 1999
Prof. Dr. med. Volker Zühlke